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18.04.2019, 09:48 Uhr
Finanzhilfe für die Mühle von Rönn
Wahrzeichen der Stadt muss saniert werden
Die Mühle von Rönn ist Wahrzeichen und Aushängeschild der Stadt Osterholz-Scharmbeck. Weithin sichtbar ist die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Mühle ein interessantes Ausflugsziel für Besucher der Stadt und ein traumhafter Veranstaltungsort mitten in Osterholz-Scharmbeck.
Aber die Mühle von Rönn ist weit mehr als nur ein hübsches Plätzchen in der Stadt: hier wird die Vergangenheit lebendig! Man kann die Mühlsteine mahlen sehen und viele kleine und große Kreisstädter haben schon in den Führungen erlebt, wie früher gearbeitet wurde. Dies zu erhalten, Traditionen erlebbar zu machen und diese Erinnerung für die kommenden Generationen zu erhalten, ist der CDU-FDP-Ratsgruppe ein wichtiges Anliegen. Wie der Bürgerverein Osterholz-Scharmbeck e.V. der Stadt und den Ratsfraktionen mitteilte stehen aber zahlreiche Sanierungsarbeiten an, um Schäden zu beheben. Im Rahmen einer Sitzung des Ausschusses für Sport, Kultur und Tourismus konnten sich die Ratsmitglieder Anfang April ein Bild von der Notwendigkeit der Sanierungen machen. Außer Zweifel blieb hierbei, dass für die Stadt als Eigentümerin der Mühle hierbei Kosten im sechs-stelligen Bereich entstehen werden. Für die CDU-FDP-Ratsgruppe war dies Anlass über etwaige Fördermöglichkeiten nachzudenken. Nach den Erfahrungen der erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln für das Gut Sandbeck, das aktuell mit diesen Mitteln saniert wird, wurde der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt eingeladen, um sich vor Ort ein Bild zu machen, ob auch für die Mühle von Rönn Fördermittel aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz des Haushaltsausschusses des Bundestages bereitgestellt werden können. Petra Diegner und Günther Beckmann vom Bürgerverein zeigten dem Abgeordneten sowie Stefan Haake, Michael Rolf-Pissarczyk und Marie Jordan von der CDU-Fraktion und Wilfried Jokisch vom Gebäudemanagement der Stadt Osterholz-Scharmbeck die Problembereiche. Insbesondere sind der Holzwurmbefall im Bereich des Mahlbodens, die marode Galerie, der Rostbefall an den Eisenträgern der Flügel und das Eindringen von Wasser bei Starkregen problematisch und zeitnah zu beheben. Eindrucksvoll stellte Petra Diegner dar, mit welchem Engagement Mitglieder des Bürgervereins die Mühle mit Leben füllen. Andreas Mattfeldt zeigte sich angetan vom vorbildlichen Gesamtzustand der Mühle. Er zeigte sich optimitisch, dass es gelingen werde, sich erfolgreich um eine Förderung zu bemühen und regte die Stadtverwaltung an, die erforderlichen Unterlagen kurzfristig einzureichen. Er sicherte sich zu, sich dafür persönlich einzusetzen, dass die Mühle in der kommenden Förderperiode für das Jahr 2021 berücksichtigt werde. Fraktionsvorsitzende Marie Jordan zeigte sich erleichtert: „Für unsere Fraktion ist vollkommen klar, dass wir überzeugt sind von der tollen Arbeit des Bürgervereins und dass die Mühle und die Technik nicht nur erhalten bleiben müssen, sondern weiterhin erlebbar sein sollen. Auch die Galerie muss wieder begehbar sein, der Ausblick bis nach Worpswede ist einmalig. Da die finanziellen Spielräume unserer Stadt leider eingeschränkt sind, müssen wir bei solchen Projekten dann schauen, wo wir Unterstützung bekommen können. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt einen engagierten Mitstreiter an unserer Seite haben, der uns unterstützt!“