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30.07.2019, 09:51 Uhr
Fahrt nach Berlin
Immer eine Reise wert
Zu einer dreitägigen Fahrt nach Berlin hatte nun zum zweiten Mal die Kreisstadt-CDU eingeladen und am frühen Mittwochmorgen konnten sich die Vorstandsmitglieder Gerd Suba, Marcus Oberstedt und Marie Jordan über einen mit 60 Personen gut besetzten Reisebus freuen.
Problemlos und zügig erreichte man mit dem Reiseunternehmen Wrede aus dem Landkreis Verden um die Mittagszeit Berlin. Im Anschluss an das Mittagsessen stand ein Besuch im Reichstag auf dem Programm. Zuerst gab es für die Gruppe ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt, in welchem angeregt die politische Lage in Deutschland diskutiert wurde und die Teilnehmer begrüßten, dass Mattfeldt auch kontroverse Positionen, die nicht der Mehrheitsmeinung der großen Koalition entsprechen, offensiv vertritt. Anschließend stand eine persönliche Führung durch den Reichstag auf dem Programm, wo die Osterholz-Scharmbecker auch einen Einblick in Bereiche bekamen, die man als normaler Besucher nicht unbedingt zu sehen bekommt. Dann wurde noch die Kuppel besichtigt, bevor es ins schöne 4-Sterne-Hotel am Potsdamer Platz ging. Am Abend nahm die Gruppe gemeinsam das Abendessen ein, bevor der Abend in geselliger Runde ausklang. Der zweite Tag startete dann mit der Stadtrundfahrt. Die zweistündige Tour verging, Dank des engagierten und humorvollen Stadtführers, wie im Fluge. Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit den Nachmittag nach ihren Vorstellungen und individuellen Interessen zu nutzen. Eine Gruppe unternahm ein Spreefahrt, um die Stadt vom Wasser aus zu erkunden, während andere die Shoppingmöglichkeiten der Hauptstadt nutzten oder bei einem Eis den hochsommerlichen Temperaturen trotzten. Am Abend traf sich ein Großteil der Gruppe dann zum gemeinsamen Abendessen in der Oranienburger Straße. Am Freitag besuchten die Osterholz-Scharmbecker dann die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Lebhaft wurde den Teilnehmern geschildert, wie die Stasi hier Andersdenkende isolierte und verhörte und unter welchen Umständen die Inhaftierten hier grundlos festgehalten wurden. Ein ehemaliger Insasse berichtete, dass er als Jugendlicher, der gerne in den Westen wollte, hier inhaftiert wurde und ohne zu wissen, was ihm vorgeworfen wurde, monatelang verhört wurde. Beklemmend empfanden die Teilnehmer diesen Ort zu besuchen. Im Anschluss machte sich die Gruppe auf die Heimreise nach Osterholz-Scharmbeck. Gerd Suba und Marie Jordan hatten die Reise im Vorfeld organisiert, das Programm vorbereitet und die Anmeldungen aus dem gesamten Stadtgebiet entgegengenommen. Die Organisatoren freuten sich über die große Resonanz. „Wir haben so viele positive Rückmeldungen bekommen und hatten alle so viel Spaß in Berlin, dass wir diese Reise im kommenden Jahr wiederholen wollen“, kündigten die Organisatoren an.