Was mich bewegt
Am Anfang stand eine sehr konkrete Alltagserfahrung:
In Garlstedt gab es damals nur einen Spielkreis mit kurzen Betreuungszeiten und langen Ferienschließzeiten. Für viele Familien – berufstätige Eltern, Alleinerziehende, Menschen ohne familiäre Unterstützung – war das kaum machbar. Auch im ländlichen Raum hat sich der Alltag verändert. Und ich fand: Politik muss das endlich widerspiegeln.
Also habe ich mich engagiert.
2006 bin ich zum ersten Mal für den Stadtrat angetreten – knapp nicht gewählt, aber drangeblieben. Kurz darauf wurde ich Vorsitzende der Jungen Union und wir haben – gemeinsam mit den anderen politischen Jugendorganisationen - Themen angestoßen, die damals neu waren, etwa die Idee eines Jugendrats. Der Stadtrat lehnte das damals ab – aber ich blieb dran.
2011 wurde ich direkt in den Stadtrat und den Kreistag gewählt.
Seit 2016 bin ich Ortsvorsteherin in Garlstedt, seit 2019 Fraktionsvorsitzende der CDU‑Stadtratsfraktion. In dieser Zeit konnten wir vieles einbringen und begleiten – von der Ehrenamtskarte bis hin zu kritischen Debatten über Grundsteuererhöhungen oder anlasslose Tempo‑30‑Ausweisungen.
Und dann schließt sich der Kreis zu dem, was mich vor 20 Jahren überhaupt in die Kommunalpolitik gebracht hat:
• Der Spielkreis in Garlstedt wurde – im zweiten Anlauf - zu einem vollwertigen Kindergarten mit längeren Betreuungszeiten und weniger Schließzeiten umgewandelt.
• Ein Jugendforum wurde beschlossen und arbeitet heute erfolgreich – und bringt endlich die Perspektiven junger Menschen in die Kommunalpolitik ein.
Genau das ist mein Antrieb bis heute, denn Veränderung entsteht nicht über Nacht, sondern durch Menschen, die langfristig Verantwortung übernehmen und nicht locker lassen.