Waldspaziergang zur Windenergie
Am (bislang) kältesten Tag dieses Winters hatten die CDU-Verbände Garlstedt, Schwanewede und Osterholz-Scharmbeck gemeinsam zum Waldspziergang in Schmidts Kiefern eingeladen - und sehr viele Interessierte trotzen den winterlichen Temperaturen.
Schmidts Kiefern ist mit über 24 km² nicht nur das größte zusammenhängende Waldgebiet bei uns im Landkreis, sondern auch ein Ruheort für zahlreiche Spaziergänger, ein Erlebnisort für Hunde und ihre Besitzer, ein Freiluft-Sportpark für Trailrunner, Power-Hiker, Reiter und Gravel-Biker und bietet zahllose Abenteuer für Kinder, die zu Weltentdeckern werden.
Durch die zeitweise Nutzung als Übungsplatz und die bis heute bestehende Untersagung der Befahrung durch Kfz konnten sich Pfanzen- und Tierwelt vollkommen ungestört entwickeln und direkt angrenzend an drei NSG sind einzigartige Pflanzen und Tiere hier heimisch.
All dies würde durch den Bau von Windkraftanlagen, für die jeweils ca 1 ha Wald gerodet werden müsste, in den betroffenen Gebieten unwiederbringlich zerstört. Was sich über 2 Jahrhunderte entwickelt hat, würde verschwinden.
Von den Teilnehmern wurden zahlreiche weitere Problembereiche, die durch die Windkraftanlagen im Wald verursacht würden sowie Wechselwirkungen, die durch den Bau auf die NSG, insbesondere die Heidhofer Teiche, zu befürchten wären angesprochen.
So wichtig wie Windenergie als Teil der Energiewende ist, hier überwiegt ganz eindeutig der Schutz der vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt und auch die Erlebbarkeit des Natur und die Erholung sind schützenswert. Der Landkreis muss seine Planung in diesem Bereich überarbeiten und die naturbelassenen Waldbereiche in Schmidts Kiefern herausnehmen aus dem Vorranggebiet.